In diesem Artikel gehen wir auf die Unterschiede von 3 Vector Optics Rotpunktvisieren ein. Wir vergleichen
- Vector Optics Frenzy-S 1x17x24 MIC
- Vector Optics Frenzy-S 1x17x24 MOS
- Vector Optics Frenzy-S 1x17x24 SAS

Was sie gemeinsam haben
Die Rotpunktvisiere teilen 90% ihres Namens, daher gibt es einige Gemeinsamkeiten. Sehen wir sie uns einzeln an:
1. Das gleiche Shield RMSc Footprint
Das Hauptmerkmal dieser drei Rotpunktvisiere ist das Footprint – alle 3 dieser Rotpunktvisiere verwenden das Shield RMSc Footprint.
Daher können Sie eines dieser drei Rotpunktvisiere für Ihre kompakte oder subkompakte Pistole oder für ein Modell in Betracht ziehen, das das Shield RMSc Footprint für den Schwalbenschwanz-Schlittenschnitt verwendet.

Wenn Sie dieses Rotpunktvisier für Ihre Pistole in Betracht ziehen, müssen Sie eine Montagelösung wählen, die das Shield RMSc Footprint verwendet:
- Optics ready Platten mit Shield RMSc Footprint,
- Rotpunktmontagen mit Shield RMSc Footprint für Standardmodelle.
2. Lieferumfang
Ein weiterer gemeinsamer Punkt ist der Lieferumfang. Das wichtigste hier ist – bei allen diesen Rotpunktvisieren ist eine Weaver/Picatinny-Schiene im Lieferumfang enthalten.

3. Fenstergröße
Wie der Name der Rotpunktvisiere andeutet – alle drei Rotpunktvisiere haben die gleiche Fenstergröße: 17x24mm.
4. Bewegungssensoren & Auto-Abschaltung
Alle Rotpunktvisiere schalten sich automatisch ein, wenn Bewegung erkannt wird, und schalten sich aus, wenn sie mindestens 3 Minuten nicht bewegt werden.

5. Abmessungen
Alle Rotpunktvisiere sind 28 mm breit und 41 mm lang.
6. Materialien
Alle drei Visierungen bestehen aus Aluminium.
Kommen wir nun zu den Unterschieden.
Wesentliche Unterschiede
Und was sind die Unterschiede? Ja, es gibt einige. Gehen wir sie unten durch:
Absehen
Das Frenzy-S 1x17x24 MIC und SAS kommen beide mit 3 MOA Punkt.
Das Frenzy-S 1x17x24 MOS hingegen verfügt über ein Multi-Absehen-Design. Sie können zwischen 3 MOA Punkt, Kreis und einer Kombination aus beidem wählen.

Höhe
Die MIC- und MOS-Modelle sind beide 24,3 mm hoch.
Das SAS-Modell ist etwas höher, mit einer Gesamthöhe von 25 mm.

Batterieposition
Die MIC- und MOS-Modelle haben die Batterie an der Unterseite des Rotpunktvisiers. Um an die Batterie zu gelangen, muss das Rotpunktvisier entfernt werden.
Beide dieser Rotpunktvisiere verwenden die CR2032-Batterie mit einer Lebensdauer von 20.000 bis 50.000 Stunden.
*Der Unterschied liegt am Multi-Reticle-System – wenn Sie nur den einfachen 3 MOA Punkt verwenden, hält die Batterie bis zu 50.000 Stunden. Mit Kreis und Punkt liegt die Laufzeit eher bei 20.000 Stunden.

Das SAS Rotpunktvisier hat das Batteriefach jedoch seitlich, sodass Sie die Batterie wechseln können, ohne das Rotpunktvisier zu demontieren und die Null zu verlieren.
Das SAS verwendet außerdem eine andere Batterie – die CR1632 – mit einer Lebensdauer von bis zu 30.000 Stunden.

Fazit
Alle diese Rotpunktvisiere sind sehr ähnlich, aber einige wenige Merkmale machen den Unterschied aus.
Batterieposition
Das ist ein Punkt, den ich bei den MIC- und MOS-Modellen nicht besonders mag. Es stimmt, dass man die Batterie nur selten wechseln muss, aber trotzdem – man muss das Visier komplett abnehmen. Aus dieser Sicht ist das SAS-Modell für mich der Gewinner.
Absehen
Ich persönlich bevorzuge mehr Optionen beim Absehen, und das Multi-Reticle-System des MOS-Modells wäre für mich ein starkes Argument. Das gefällt mir deutlich besser als der einfache 3 MOA Punkt, den die SAS- und MIC-Modelle bieten. Aus dieser Sicht würde ich die MOS-Version wählen.
Video
Sie können sich den gesamten Vergleich auch als Video auf unserem YouTube-Kanal ansehen.